Der Weihnachtsmann in den USA

In Amerika kommt nicht das Christkind, sondern der Weihnachtsmann. Santa Claus lebt am Nordpol und belädt seinen Schlitten in der Heiligen Nacht mit Geschenken. Rudolf, das Rentier, fegt mit Santa dann durch den nächtlichen Sternenhimmel.

In der Nacht zum ersten Weihnachtstag besucht er die Häuser der braven Kinder. Diese hängen ihre Weihnachtsstrümpfe über den Kamin, stellen für den hungrigen Reisenden Milch und Kekse bereit und löschen das Feuer. Denn Santa klettert durch den Kamin in die Wohnstube.

Er parkt seinen Schlitten auf dem Dach, packt die Gaben in einen Sack und zwängt sich durch den engen Schlot.

Am nächsten Morgen wartet die Überraschung auf die Kinder. Die Strümpfe sind reich mit Süßigkeiten gefüllt und vor dem Feuerplatz stapeln sich die bunten Pakete mit den Geschenken. Das Milchglas ist leer und von den leckeren Plätzchen bleibt nicht viel mehr übrig als ein paar Krümel.

Die meisten Kinder reißen die Päckchen sofort mit beiden Händen auf. Die schönen Verpackungen müssen dran glauben. Unter dem Weihnachtsbaum liegen weitere Geschenke, die Eltern, Geschwister und Freunde machen. Oft sammeln sich diese über den gesamten Advent unter der festlich geschmückten Tanne an.

Da Amerikaner große „Christmas“-Fans sind, schmücken viele Familien ihre Häuser schon sehr früh. Dazu gehören die bunten Lichterketten um Fensterrahmen und auf den Dächern ebenso wie die Schneemänner, Santas und Rentiere aus Plastik in den Vorgärten. Die örtlichen Radiostationen spielen über Wochen Weihnachtsmusik.

Nach der Bescherung am Morgen des ersten Weihnachtstags gibt es ein Frühstück mit Eiern und Speck. Danach geht’s in die Kirche.

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