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	<title>Kommentare zu: Das Fest der Geburt Jesu Christi: Weihnachten</title>
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	<description>Gedanken zu kulturellen Ereignissen - gewordpresst</description>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://wordpress.li/das-fest-der-geburt-jesu-christi-weihnachten/#comment-13</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 12:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Warum die Christen Weihnachten feiern&lt;/blockquote&gt;



&lt;strong&gt;Neue Erkenntnisse zu einem alten Thema&lt;/strong&gt;


Das Weihnachtfest entstand erst mehr als 300 Jahre nach der Geburt Jesu - warum, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Ein Theologe der Universität Bonn hat nun neue Erkenntnisse zu dieser alten Frage vorgelegt.


Im frühen Christentum war es nicht üblich, dass man Geburtstage feierte, galten sie doch als Beginn des sündigen Erdenlebens. Und selbst wenn man die Geburt Jesu hätte feiern wollen: Wann hätte man das tun sollen? &quot;Wir wissen bis heute nicht genau, wann Jesus zur Welt kam&quot;, erklärt Professor Wolfram
Kinzig. Sogar zum Geburtsjahr gebe es widersprüchliche Informationen, sagt der Bonner Kirchenhistoriker:
&quot;Laut Lukasevangelium ist Jesus zur Zeit Herodes&#039; des Großen geboren. Damals sei Quirinius Statthalter in Syrien gewesen. Herodes starb aber nachweislich im Jahr 4 vor Christus, und Quirinius trat sein Amt erst 6 nach Christus an. Es klafft also eine Lücke von zehn Jahren!&quot;

&lt;strong&gt;Weihnachten erst seit Mitte des vierten Jahrhunderts&lt;/strong&gt;

Ohnehin kennen andere Großreligionen kein ähnliches Fest: Das Judentum begeht weder die Geburt Moses noch den Tag, als Abraham das Licht der Welt erblickte. Viele Muslime feiern zwar die Geburt des Propheten, doch ist dieser Brauch hoch umstritten. Und auch die Christen begannen erstaunlicherweise erst um die Mitte des vierten Jahrhunderts, der Menschwerdung Gottes mit einem Fest zu gedenken - wieso? &quot;Zum Einen standen dahinter sicher politische Gründe&quot;, erläutert Kinzig. &quot;Das Weihnachtsfest dürfte in Rom während der Herrschaft Konstantins des Großen entstanden sein. Von dort &#039;exportierte&#039; man es später
in alle Welt, um den Einfluss des römischen Bischofs auszudehnen.&quot;Andererseits sei Weihnachten aber auch Teil des Versuchs, den Inhalt des Glaubensbekenntnisses im Kirchenjahr durch wichtige Feste abzubilden. Nicht von ungefähr hätten sich Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten in ihrer heutigen Form etwa parallel zum Weihnachtsfest entwickelt.

&lt;strong&gt;Wintersonnwende als „Neugeburt“&lt;/strong&gt;

Und warum wird Weihnachten gerade am 25.12. gefeiert? Das dürfte unter anderem mit dem Sonnenkult zusammen hängen, der im Römischen Reich im dritten Jahrhundert nach Christus zum Staatskult aufstieg. Damals begann man auch, die Wintersonnenwende in Rom mit einem großen Fest zu feiern - und zwar am 25.12 (heute fällt die Wintersonnenwende übrigens auf den 21. oder 22.12.; die Datumsverschiebung ist auf Kalenderungenauigkeiten zurück zu führen). Schon vor gut 100 Jahren hatte der Bonner Philologe Hermann Usener daher die These aufgestellt, die Kirche habe das Weihnachtsfest bewusst auf diesen Termin gelegt, um das heidnische Fest zu verdrängen.

&quot;Ob es wirklich so war, ist bis heute umstritten&quot;, erklärt Professor Kinzig. &quot;Klar ist aber, dass sich seit dem vierten Jahrhundert die Sonnensymbolik auch in christlichen Quellen wiederfindet: Die Kirchenväter verglichen die Geburt Jesu in ihren Weihnachtspredigten beispielsweise mit der Geburt der neuen, wieder zunehmenden Sonne. Ein Zusammenhang mit den heidnischen Feiern zur Wintersonnenwende scheint also zumindest sehr plausibel.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Warum die Christen Weihnachten feiern</p></blockquote>
<p><strong>Neue Erkenntnisse zu einem alten Thema</strong></p>
<p>Das Weihnachtfest entstand erst mehr als 300 Jahre nach der Geburt Jesu &#8211; warum, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Ein Theologe der Universität Bonn hat nun neue Erkenntnisse zu dieser alten Frage vorgelegt.</p>
<p>Im frühen Christentum war es nicht üblich, dass man Geburtstage feierte, galten sie doch als Beginn des sündigen Erdenlebens. Und selbst wenn man die Geburt Jesu hätte feiern wollen: Wann hätte man das tun sollen? &#8220;Wir wissen bis heute nicht genau, wann Jesus zur Welt kam&#8221;, erklärt Professor Wolfram<br />
Kinzig. Sogar zum Geburtsjahr gebe es widersprüchliche Informationen, sagt der Bonner Kirchenhistoriker:<br />
&#8220;Laut Lukasevangelium ist Jesus zur Zeit Herodes&#8217; des Großen geboren. Damals sei Quirinius Statthalter in Syrien gewesen. Herodes starb aber nachweislich im Jahr 4 vor Christus, und Quirinius trat sein Amt erst 6 nach Christus an. Es klafft also eine Lücke von zehn Jahren!&#8221;</p>
<p><strong>Weihnachten erst seit Mitte des vierten Jahrhunderts</strong></p>
<p>Ohnehin kennen andere Großreligionen kein ähnliches Fest: Das Judentum begeht weder die Geburt Moses noch den Tag, als Abraham das Licht der Welt erblickte. Viele Muslime feiern zwar die Geburt des Propheten, doch ist dieser Brauch hoch umstritten. Und auch die Christen begannen erstaunlicherweise erst um die Mitte des vierten Jahrhunderts, der Menschwerdung Gottes mit einem Fest zu gedenken &#8211; wieso? &#8220;Zum Einen standen dahinter sicher politische Gründe&#8221;, erläutert Kinzig. &#8220;Das Weihnachtsfest dürfte in Rom während der Herrschaft Konstantins des Großen entstanden sein. Von dort &#8216;exportierte&#8217; man es später<br />
in alle Welt, um den Einfluss des römischen Bischofs auszudehnen.&#8221;Andererseits sei Weihnachten aber auch Teil des Versuchs, den Inhalt des Glaubensbekenntnisses im Kirchenjahr durch wichtige Feste abzubilden. Nicht von ungefähr hätten sich Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten in ihrer heutigen Form etwa parallel zum Weihnachtsfest entwickelt.</p>
<p><strong>Wintersonnwende als „Neugeburt“</strong></p>
<p>Und warum wird Weihnachten gerade am 25.12. gefeiert? Das dürfte unter anderem mit dem Sonnenkult zusammen hängen, der im Römischen Reich im dritten Jahrhundert nach Christus zum Staatskult aufstieg. Damals begann man auch, die Wintersonnenwende in Rom mit einem großen Fest zu feiern &#8211; und zwar am 25.12 (heute fällt die Wintersonnenwende übrigens auf den 21. oder 22.12.; die Datumsverschiebung ist auf Kalenderungenauigkeiten zurück zu führen). Schon vor gut 100 Jahren hatte der Bonner Philologe Hermann Usener daher die These aufgestellt, die Kirche habe das Weihnachtsfest bewusst auf diesen Termin gelegt, um das heidnische Fest zu verdrängen.</p>
<p>&#8220;Ob es wirklich so war, ist bis heute umstritten&#8221;, erklärt Professor Kinzig. &#8220;Klar ist aber, dass sich seit dem vierten Jahrhundert die Sonnensymbolik auch in christlichen Quellen wiederfindet: Die Kirchenväter verglichen die Geburt Jesu in ihren Weihnachtspredigten beispielsweise mit der Geburt der neuen, wieder zunehmenden Sonne. Ein Zusammenhang mit den heidnischen Feiern zur Wintersonnenwende scheint also zumindest sehr plausibel.&#8221;</p>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://wordpress.li/das-fest-der-geburt-jesu-christi-weihnachten/#comment-12</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 12:32:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Weihnachten in der ganzen Welt&lt;/strong&gt;

Rund um den Globus feierten Christen die Geburt Jesu Christi. Auch an Orten, wo man vielleicht keinen Weihnachtsbaum vermutet hätte, saßen Menschen mit ihren Familien zusammen und verbrachten einen besinnlichen Heiligen Abend. - Und selbst Menschen, mit anderen Glauben stellten sich so mancherorts ein kleines beschmücktes Bäumchen auf. - Denn beim Fest der Liebe kann ja schließlich jeder mitfeiern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weihnachten in der ganzen Welt</strong></p>
<p>Rund um den Globus feierten Christen die Geburt Jesu Christi. Auch an Orten, wo man vielleicht keinen Weihnachtsbaum vermutet hätte, saßen Menschen mit ihren Familien zusammen und verbrachten einen besinnlichen Heiligen Abend. &#8211; Und selbst Menschen, mit anderen Glauben stellten sich so mancherorts ein kleines beschmücktes Bäumchen auf. &#8211; Denn beim Fest der Liebe kann ja schließlich jeder mitfeiern!</p>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://wordpress.li/das-fest-der-geburt-jesu-christi-weihnachten/#comment-11</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 12:31:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Ihnen verkündete ein Engel: «Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.» Das ganze soll sich in Bethlehem und Umgebung zugetragen haben. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute die Geburtskirche.

Auf Grund unterschiedlicher Traditionen feiern Christen verschiedener Kirchen das Fest an verschiedenen Terminen. Katholiken, Protestanten und ein Teil der Orthodoxie begehen Weihnachten am 25. Dezember nach dem Gregorianischen Kalender. Ein anderer Teil der Orthodoxie ist beim 25. Dezember nach dem älteren Julianischen Kalender geblieben. Das entspricht dem 6. Januar nach dem Gregorianischen Kalender.

Einige Historiker gehen davon aus, die Kirche habe den Termin bewusst gewählt, um das von den römischen Kaisern 274 eingeführte heidnische «Geburtsfest des unbesiegbaren Sonnengottes» neu zu deuten. Dagegen glauben Vertreter einer «Berechnungshypothese», der Termin sei vom 25. März her errechnet worden, der nach der Tradition als Tag der Empfängnis Jesu galt. Der 6. Januar als Gedenktag der Geburt Jesu und der Anbetung der Weisen ist erstmals für das Jahr 361 aus Paris und für das Jahr 426 aus der orientalischen Kirche überliefert.

Verschiedentlich wurde zugleich die Taufe Jesu im Jordan begangen. Ursprung dieses Termins dürfte nach Meinung der Wissenschaftler ein heidnischer Feiertag sein, nämlich die in Alexandrien begangene Geburt des Gottes Aion von einer Jungfrau. Aion verkörperte die Vorstellungen von Zeit und Ewigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Ihnen verkündete ein Engel: «Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.» Das ganze soll sich in Bethlehem und Umgebung zugetragen haben. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute die Geburtskirche.</p>
<p>Auf Grund unterschiedlicher Traditionen feiern Christen verschiedener Kirchen das Fest an verschiedenen Terminen. Katholiken, Protestanten und ein Teil der Orthodoxie begehen Weihnachten am 25. Dezember nach dem Gregorianischen Kalender. Ein anderer Teil der Orthodoxie ist beim 25. Dezember nach dem älteren Julianischen Kalender geblieben. Das entspricht dem 6. Januar nach dem Gregorianischen Kalender.</p>
<p>Einige Historiker gehen davon aus, die Kirche habe den Termin bewusst gewählt, um das von den römischen Kaisern 274 eingeführte heidnische «Geburtsfest des unbesiegbaren Sonnengottes» neu zu deuten. Dagegen glauben Vertreter einer «Berechnungshypothese», der Termin sei vom 25. März her errechnet worden, der nach der Tradition als Tag der Empfängnis Jesu galt. Der 6. Januar als Gedenktag der Geburt Jesu und der Anbetung der Weisen ist erstmals für das Jahr 361 aus Paris und für das Jahr 426 aus der orientalischen Kirche überliefert.</p>
<p>Verschiedentlich wurde zugleich die Taufe Jesu im Jordan begangen. Ursprung dieses Termins dürfte nach Meinung der Wissenschaftler ein heidnischer Feiertag sein, nämlich die in Alexandrien begangene Geburt des Gottes Aion von einer Jungfrau. Aion verkörperte die Vorstellungen von Zeit und Ewigkeit.</p></blockquote>
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